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Quinoa - Aussaat

Quinoa, ein nährstoffreiches Superfood, gedeiht bei Aussaat im Frühling (Mitte März bis Ende April) neben klassischen Sommerfrüchten wie Zuckerrüben und Mais. 
Diese kleinen, vielfältig farbigen Samen erfordern ein feinkrümeliges, gut abgetrocknetes Saatbett für optimales Wachstum. 
Pflegeleicht und robust passt sich Quinoa verschiedenen Boden- und Klimabedingungen an, verspricht eine nahrhafte Ernte und bereichert jede Küche mit seinem einzigartigen Nährwertprofil.

Jugendentwicklung

Quinoa-Pflanzen  haben eine  aufrechte Wuchsform und sind buschig verzweigt. 
Die Blätter sind breit und leicht gezahnt, ähnlich wie bei manchen Spinatsorten. Dies liegt an der Zugehörigkeit der Gattung der Gänsefußgewächse und  somit der Verwandtschaft zu Spinatsorten.
Die Blätter haben eine ovale bis dreieckige Form. Zudem erkennt man deutlich die ausgeprägten Blattadern. 

Kleiner Insidertipp:
Die jungen Blätter der Quinoa können ganz ähnlich wie Spinat zubereitet und verzehrt werden. Sie sind nahrhaft und bieten eine köstliche Alternative in Salaten oder als gekochtes Gemüse. Diese Verwendung von Quinoa-Blättern ist in der Tat eine traditionelle Praxis in den Andenregionen Südamerikas, dem Ursprungsland der Quinoa. 


Ausbildung der Blütenstände

Die Blütenstände der Quinoa-Pflanze  bestehen aus dicht gepackten kleinen Blüten, die sich in racemosen oder traubigen Infloreszenzen formieren – das heißt, sie bilden einfache, unverzweigte Bündel, die entlang des Stiels angeordnet sind. 
Diese Blüten sind klein und meist grünlich oder rötlich gefärbt, was der Pflanze ein eher mattes Erscheinungsbild verleiht, im Gegensatz zu den manchmal lebhaft gefärbten Blättern. 
 Die Blütezeit und die Bildung der Samen sind für den Ertrag der Pflanze sehr wichtig, da aus den Blüten später die essbaren Samen hervorgehen. Es ist bemerkenswert, dass Quinoa-Pflanzen häufig selbstbestäubend sind, obwohl auch Fremdbestäubung vorkommen kann.

Die Abreife der Quinoa

Ein Feld reifer Quinoa erstrahlt in herbstlichen Farben. Die hochgewachsenen, geraden Stängel tragen oben reife, dicht gepackte Samenstände. 
Diese variieren in Farbtönen von Gold bis Rot - ein Zeichen dafür, dass die Samen zur Ernte bereit sind. 
Die unteren Blätter zeigen die typischen Herbstfarben Gelb und Braun, da sich die Lebenskraft der Pflanze auf die wertvollen Samen konzentriert. Ein Großteil der Blätter wird bereits im Verlauf der Reifephase abgeworfen.
Nach der Ernte werden die Quinoa-Samen von Besatz und Verunreinigungen gründlichst gereinigt und getrocknet, um sie für die Lagerung vorzubereiten. 

Die Ernte

Quinoa wird mit einem herkömmlichen Mähdrescher geerntet.
Der Erntezeitpunkt liegt zwischen Ende August und Anfang Oktober, abhängig von den Witterungsbedingungen des jeweiligen Vegetationsjahres.

Da unsere Quinoa nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wird, haben wir teilweise einen hohen Anteil an Unkrautsamen im Erntegut. Diese gilt es möglichst innerhalb von 24 Stunden nach der Ernte zu entfernen und die Quinoasamen auf eine notwendige Kornfeuchte von 8,5% zu trocknen. So können wir eine lange Lagerfähigkeit und Haltbarkeit dieses wertvollen Lebensmittels garantieren. 
Unser Quinoa wird in einer der modernsten Reinigungsanlagen Europas gereinigt. Dadurch wird ein Reinheitsgrad von 99,95%, gemäß den Lebensmittelhygieneverordnungen, garantiert.